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Was versteht man unter Viskosität ?

Viskosität ist der Fliesswiderstand einer Flüssigkeit. Dickflüssige Oele besitzen einen höheren
Fliesswiderstand, d.h. sie haben eine hohe Viskosität. Dünnflüssige Oele haben aufgrund ihres
niedrigeren Fliesswiderstandes eine niedrige Viskosität.
Einbereichsöle: Die Viskositätsklasse der Motorenöle mit der Bezeichnung "Einbereichsöl" gilt
nur für einen Temperaturbereich. In der Regel werden Einbereichsöle mit einer einzigen Kennzahl
gekennzeichnet, wie z.Bsp. SAE 10W oder SAE 30. Je höher die Zahl, desto dickflüssiger ist das Oel.
Der zusätzliche Buchstabe "W" (für Winter) bedeutet, dass sich die angegebene Viskositätsklasse
auch für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt eignet. Im übrigen bezieht sich die Viskositätsklasse
auf 100°C.
Mehrbereichsöle. Der Einsatz dieser heute gebräuchlichsten Oelsorten erübrigt den jahreszeitlich
bedingten Oelwechsel. Mehrbereichsöle enthalten VI-Verbesserer, deren günstige Fliesseigenschaften
sich über das gesamte Temperaturspektrum erstrecken.
Dies Oelsorten erkennt man an der Bezeichnung SAE 5W-30 oder 10W-40.



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Veröffentlicht
18:09:00 31.07.2016